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Ein duftender Kaffee oder ein kühles Bier?
Ein pfiffiges Essen und ein schönes Glas Wein?
Ein gutes Gespräch mit Freunden - unser Mühlacker mit Leib und Seele erleben!
Das Leben erzählt in unserem Lokal jeden Tag neue Geschichten.


Wohl noch im 16.Jahrhundert entstanden im ansteigenden Hanggelände hinter der herzöglich-württembergischen Kelter in Mühlacker mehrere Lagerkeller. Auf einen der Gewölbekeller setzte der örtliche Tabakfabrikant und Großbauer Rapp im Jahr 1851 ein Wohn- und Geschäftshaus, das in Sandwerkstein und verputztem Backstein errichtet, als der erste, oder älteste privat errichtete "Gründerzeitbau" in der heutigen Großen Kreisstadt bezeichnet werden, der vielleicht wegen seiner zeitgleichen Entstehung mit den beiden Bahnhöfen in Mühlacker und wegen seiner kuriosen Baumaße mehr ein Bahnhöfle ähnelt, denn einer Fabrikantenvilla.

Im frühen 20.Jahrhundert übernahm der Küfermeister Georg Hiltwein den Komplex und errichtete hier neben seiner Küferwerkstatt mit Kelterei eine Schnapsbrennerei und Likörfabrik. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Kelleranlage mit dem Anbau eines durch den "Reichsnährstand" geförderten, großen Vorratskeller erweitert. Bis in die frühen 1970iger Jahre war die mit einer legendären Probierstube ausgestatte Einrichtung in Betrieb. Anschließend folgten viele Jahre des Leerstandes und des Zerfalls.

1983 erteilte die private Eigentümerin den Auftrag zur Instandsetzung des Gebäudes, zur Einrichtung einer Gastwirtschaft und zur Herstellung von Büro- und Wohnflächen in den Obergeschossen. Wegen der unmittelbaren Nachbarschaft zur "großen" Kelter wurde das Lokal in der Stuttgarter Str. 3/1 in ortstypischem Dialekt als "Kloine Kelter" benannt. Es eröffnete am 11.11.1983 und ist bis heute als gastronomische "Institution" im Herzen der Senderstadt ein vielbesuchter Ort.

Wir führen als fünfter Pächter das Lokal seit Juli 2015 und sind stets bestrebt, unseren Gästen in angenehmen Ambiente hohe Qualität zu bürgernahen Preisen anzubieten. Gerne stehen wir für Ihre Kritik und auch für Ihre Anregungen zur Verfügung.

Anne-Helene Huber und Jana Eberle